Aloe Vera Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen

Welche Aloe Vera Produkte gibt es?

Heute sind eine große Vielfalt verschiedener Aloe Vera Produkte im Handel erhältlich, die man jedoch auf „Herz und Nieren“ prüfen sollte.

Alle hochwertigen Aloe Vera Produkte gehen auf das reine Blattgel der „Wüstenlilie“ zurück. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Was ist denn drin in den Produkten, die so im Handel und auch über Online Shops angeboten werden und welche Qualität müssen die diversen Erzeugnisse besitzen, damit diese auch die legendäre Wirkung der Aloe Vera enthalten?

Denn Sie kaufen Aloe Vera Produkte für den Verzehr und/oder für die äußere Anwendung doch nur aus einem einzigen Grund: Um nämlich in den Genuß all der Nähr- und Vitalstoffe zu kommen, für welche die „Königin der Heilpflanzen“ berühmt ist, und mit denen Sie gesünder, vitaler sein und besser aussehen können.

Woran erkennen Sie hochwertige Aloe Vera Produkte?

Noch vor wenigen Jahren galt man als Exot, wenn man sich von den heilenden Eigenschaften der stacheligen Gemüsepflanze begeistert zeigte. Es war auch nicht ganz einfach, an die dickfleischigen Blätter der Aloe zu gelangen, so dass die heutige Angebotspalette an verschiedenen Aloe Vera Produkten beinahe wie das Schlaraffenland anmutet. Doch gleichgültig, ob Sie sich für Aloe Vera Trinkgel, eine pflegende Gesichtscreme oder eine Zahncreme entscheiden, gibt es Faktoren, mit denen Sie die Qualität des Produktes überprüfen und abschätzen können:Aloe Vera Produkte

1. Anbau

Um zur „Königin der Heilpflanzen“ heranzureifen, benötigt die Aloe tropisches Klima und eine Reifezeit von mindestens drei Jahren oder mehr – optimal wären fünf. Gute Anbaugebiete sind deshalb Wüstengebiete wie Texas, Mexiko bzw. die Dominikanische Republik in Amerika, Australien, Afrika, aber auch die Kanaren in Europa, um nur einige zu nennen.

Dass die Aloe biologisch angebaut werden muss, ist wohl selbstredend. Denn Künstdünger, Pestizide und Herbizide haben ja bereits bei unseren heimischen Nahrungsmitteln zu schwertsen Nährstoffverlusten geführt, und deshalb würde auch eine Heilpflanze ihren Wert verlieren, wenn versucht werden würde, diese mit Chemie „großzuziehen“.

Verantwortungsbewusste Unternehmen betreiben deshalb ausschließlich biologischen Anbau, was auch nicht schwer ist, da die Aloe ihren eigenen hochwertigen Dünger bereithält, nämlich ihre eigenen Blätter, die nach der Entnahme des Blattgels als Dünger benutzt werden können.

2. Verarbeitung und Konservierung

Das Blattgel der Aloe besitzt über 250 Nähr- und Vitalstoffe, weshalb die Aloe zu Recht als ein vollwertiges Nahrungsmittel bezeichnet werden kann. Leider beginnt das Blattgel seinen Wert zu verlieren, sobald dieses aus dem Blatt genommen wird. Innerhalb der nächsten vier Stunden ist es mit der heilenden Wirkung der Aloe vorbei. Aufgrund dessen muss das frisch gewonnene Blattgel schnellstmöglich konserviert werden, was auf unterschiedliche Weise gemacht werden kann.

Eine Art stellt die Pasteurisierung, also die kurzzeitige Erhitzung auf 135 bis 150 °C dar, wie bei der H-Milch. Da die Pasteurisierung darauf abzielt, alles Lebendige (Keime, Mikroorganismen etc.) abzutöten, werden jedoch nicht nur Vitamine zerstört, sondern noch viel mehr Nähr- und Vitalstoffe, die unser Körper benötigt, inklusive der Lebenskraft selbst, welche die Aloe in sich trägt. Alle natürlichen Nahrungsmitteln verfügen über diese Lebensenergie, die bereits vor Jahrzehnten durch moderne Messverfahren nachgewiesen worden ist. Das Verfahren der Ultrahocherhitzung zerstört also das Leben selbst und ist somit absolut unbrauchbar zur Konservierung von Nahrungsmitteln. Lassen Sie sich also nicht täuschen, wenn mit „keimfrei“, „ultrahocherhitzt“ oder sogar „ohne Konservierungstoffe“ gesprochen wird.

Gut, dass es auch natürliche Mittel zur Konservierung gibt, wie beispielsweise Zitronensäure – um nur eine zu nennen –, die das Aloe Gel in Verbindung mit anderen natürlichen Zusätzen über Jahre hinweg wirklich frisch halten kann. Sie finden diese Zusätze auf der Inhaltsbeschreibung der Produkte, doch wundern Sie sich bitte nicht, wenn einige dieser natürlichen Substanzen als E-Nummern auftauchen, da auch natürliche Substanzen unter dieser Verordnung erfasst wurden, wodurch leicht Verwirrung entsteht.

3. Inhaltsmenge

Nachdem Sie nun wissen, wie die Aloe angebaut und verarbeitet werden sollte, damit Sie auch in den Genuss der Heilkräfte dieses Liliengewächses kommen, zeigt die Inhaltsangabe auf der Verpackung, ob der Hersteller Ihnen Aloe Vera Gel verkaufen möchte oder nur mit dem Namen „Aloe Vera“ wirbt, um ein billiges Produkt teuer verkaufen zu können.

Deshalb: Das Aloe Vera Gel sollte an erster Stelle auf der Inhaltsliste stehen!

Gute Produkte erkennen Sie daran, dass der Hauptbestandteil das Aloe Gel ist. Unter Hauptbestandteil wird bei Trinkgels 80 % und mehr verstanden. Bei Körperpflegeprodukten sollte es bei Mischprodukten – wie etwa Aloe/Propolis – bei mindestens 35 % anfangen und bis 90 % reichen, wie bei einer Aloe Gel Wundsalbe.

4. Gütesiegel

Da Sie nicht immer Gelegenheit haben, den Verkäufer über die Qualität seiner Aloe Produkte zu befragen, gibt es dennoch eine kleine Absicherung für Sie, nämlich national und international anerkannte Qualitätssiegel. Gute Beispiele hierfür sind das Öko-Qualitätssiegel, das Siegel des IASC aber auch andere, die eine Mindestqualität fordern und überwachen. Dennoch ist es am besten, wenn Sie direkt mit dem Anbieter von Aloe Produkten reden und die ersten vier Qualitätsmerkmale überprüfen.

Gesichtslotion, Haarwasser oder Frischblatt – welche Aloe Vera Produkte sind die „richtigen“?

Am Anfang stand das Blatt – so könnte, nein muss die Entstehungsgeschichte eines jeden Produkts der hochtalentierten Heilpflanze lauten. Denn nur im Aloe Blattgel ist der wertvolle Vitalstoffmix enthalten, dem die Aloe ihre „magischen Wunderkräfte“ verdankt. Mit etwas Mühe und Geduld können Sie sich praktisch jedes Produkt selbst zubereiten, doch können Sie getrost auf handelsübliche Aloe Vera Produkte zurückgreifen, die reines Pflanzen-Gel enthalten und welche sorgfältig zu Aloe Vera Cremes, zum Aloe Vera Trinkgel oder zur Anti-Falten-Ampulle verarbeitet wurden.

Wenn Sie sich an die Faustregel – reines Blattgel aus kontrolliert biologischem Anbau mit entsprechendem Gütesiegel und möglichst wenigen Zusatzstoffen halten, sind Sie stets auf der sicheren Seite, gleichgültig, ob Sie sich für die innere Anwendung entscheiden oder Ihrer Haut eine Anti-Aging-Kur von außen gönnen möchten.

Lesen Sie hier weiter: >> Aloe Vera Kosmetik

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