Aloe Vera Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen

Wie kann man Aloe Vera Saft selber machen?

Seit geraumer Zeit sind gute und hochwertige Aloe Trinkgels und Säfte im Handel erhältlich, doch kann man auch Aloe Vera Saft selber machen.

Wer also garantiert ausschließlich den reinen und puren Saft dieser „Wunderpflanze“ genießen will, kann sich Aloe Vera Saft auch ganz einfach und leicht selber machen.

Dazu brauchen Sie nur ein Aloe-Frischblatt, das mindestens drei Jahre lang unter tropischem Klima gereift sein sollte, und ein gutes scharfes Messer. Dazu kommen noch etwas Geduld und Fingerfertigkeit, bis Sie den Dreh (besser den richtigen Schnitt) raushaben, und los geht‘s.

Was müssen Sie beachten, um Aloe Vera Saft selber zu machen?

Das Blatt der Aloe Vera sollte biologisch angebaut sein und von einer dreijährigen Pflanze stammen, da nur dann das volle Kraftpaket an wertvollen Nähr- und Vitalstoffen darin enthalten ist.

Am besten sind natürlich Blätter aus heißen Gebieten, wie Texas, Mexiko und der Dominikanischen Republik, falls Sie Aloe-Pflanzen aus Übersee vorziehen. Aus europäischen Gefilden können Sie aber auch Aloe-Pflanzen bzw. Blätter kaufen; diese sollten dann von den Kanarischen Inseln oder Anpflanzungen auf diesem Breitengrad stammen. Bei Aloe-Pflanzen aus Deutschland dürfte die Reifezeit länger dauern, da wir einfach keine tropischen Temperaturen haben, welche die Aloe benötigt, um zur „Königin der Heilpflanzen“ heranzureifen.Aloe Vera Saft selber machen

Tipp:Um Porto zu sparen, können Sie gleich mehrere Aloe-Blätter bestellen, da die Aloe sich an der Schnittstelle selbst verschließt und so konserviert.

Aloe Vera Gel – das biologische Wundpflaster

Dieser Vorgang ist ein faszinierendes Beispiel für die außergewöhnliche Wundheilung der Aloe, die sich bei Verletzungen selbst heilt, indem sie das Blattgel austreten lässt und damit die Wunde desinfiziert und hermetisch abschließt. Dies stellt wohl das erste vollkommen „biologische Wundpflaster“ in der Geschichte dar, und dazu noch ohne jegliche Nebenwirkungen.

Dieses durchsichtige „Wundpflaster“ wird beim Trocknen zwar fest, doch bleibt es beweglich, sodass es beispielsweise bei Schürfwunden an der Hand, am Arm oder Bein dafür sorgt, dass die für gewöhnlich verkrustete Wunde durch Bewegung nicht immer wieder aufreißt, sondern elastisch bleibt. Dies dürfte ein wichtiger Grund dafür sein, dass Wunden, die mit Aloe Gel behandelt werden, oftmals völlig narbenfrei verheilen.

Doch zurück zum Einkauf: Aufgrund dieser „Eigenbehandlung“ der Aloe halten abgeschnittene Blätter gekühlt zwei bis drei Monate lang, sodass Sie also bedenkenlos mehrere auf einmal kaufen können.

Wenn Sie dann Aloe Vera Saft selber machen wollen, ergeben sich für Sie zwei Möglichkeiten:
1. Sie benötigen nur ein kleines Stück oder
2. Sie möchten das ganze Blat verarbeiten.

Ein kleines Stück Aloe Gel

Benötigen Sie nur ein kleines Stück, schneiden Sie dieses am breiten Ende des Blattes ab und legen den Rest zurück in den Kühlschrank. Vor Ihnen liegt nun ein Blattfilet, das aus einer dünnen Blattschale besteht, in dem sich das klare Blattgel befindet. Am Rand zwischen Blatt und Gel sehen Sie eine gelbe Flüssigkeit, in der sich die Aloine befinden, die Sie nicht verzehren sollten, da diese stark abführende Eigenschaften besitzen.

Nehmen Sie nun ein Messer und trennen Sie das Gel direkt am inneren Rand des Blattes heraus. Das Gel der Aloe ist zwar weich, aber dennoch in sich fest – so ähnlich wie Wackelpudding, nur ohne Farbe. Waschen Sie das Gel nun unter Wasser ab, um die gelbe Flüssigkeit zu entfernen, und schon haben Sie das reine Aloe Vera Gel ohne Aloine, das Sie nun weiterverarbeiten können.

Was da nun völlig klar, geruchsneutral und ein wenig schleimig vor Ihnen liegt, ist das pure Gel, das mehr als 250 wirkungsvolle Biosubstanzen enthält, deren Gesamtheit an Nähr- und Vitalstoffen den heilenden Effekt der weltbekannten Aloe Vera ausmachen.

Achtung: Sobald das Aloe Blattgel aus der schützenden Blatthülle genommen wurde, beginnt es in sich zu verfallen. Innerhalb von vier Stunden verliert das Gel alle seine wunderbaren Eigenschaften und Wirkungen. Deshalb sollten Sie das Gel nur dann heraustrennen, wenn Sie es auch direkt verwenden wollen.

Das ganze Blatt verarbeiten

Möchten Sie das ganze Blatt verarbeiten, gehen sie ähnlich vor, wie bereits beim Aloe-Stück beschrieben:
• Schneiden Sie an beiden Enden des Blattes ein Stück ab, damit das Gel freiliegt.
• Schneiden Sie nun an beiden Seiten des Blattes (wo die Stacheln sind) ein Stück ab, damit das Gel auch dort freiliegt.
• Das Blattgel ist nun nur noch oben und unten vom Blatt bedeckt.
• Nun trennen Sie das Gel direkt unter dem Blattrand vom oberen Blatt ab und anschließend vom unteren.
• Jetzt nur noch das Gel mit Wasser von der gelben Flüssigkeit befreien und das pure Aloe Gel liegt vor Ihnen.

Da das Blattgel in seiner reinen Form nicht so besonders schmeckt, können Sie es mit dem Pürierstab zerkleinern und mit Fruchtsaft vermischt trinken. Allerdings gibt es auch Genießer, die das Gel gerne pur verzehren – also am besten ausprobieren.

Wie schnell sollte das Gel verzehrt werden?

Ob Sie nun ein kleines Stück vom Blatt abschneiden oder gleich das ganze Blatt verwerten, sollten Sie dieses wertvolle Gel entweder sofort verzehren oder mit etwas Zitronensaft konservieren, damit es – im Kühlschrank aufbewahrt – einige Stunden länger hält. Sonst verlieren Sie die meisten Nähr- und Vitalstoffe, was natürlich schade wäre, denn wegen diesen essen bzw. trinken Sie ja das Gel, nicht wahr?!

Und das Wissen, sich mit dem selbstgewonnenen reinen Gel bzw. Saft etwas besonders Hochwertiges und Wohltuendes zu gönnen, spricht doch dafür, Aloe Vera Saft selber zu machen, stimmst?!

Viel Spaß dabei.

Lesen Sie hier weiter: >> Aloe Vera Gesicht

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